Für unser Projekt benötigen wir folgende Komponenten:

1 x Raspberry Pi 3
1 x Gehäuse für den Raspberry Pi
1 x WLAN Router
1 x USB-HUB
1 x SD-Card (32 GB)
1 x DVB-T2 Stick (Andoer Digital)
1 x USB-Soundkarte


Falls Du möchtest, dass wir Deinen Raspi vorbereiten und zuschicken sollen, so lasse es uns wissen.

Wenn Du alle Bauteile zusammen hast, installieren wir auf die SD-Karte das Raspberry OS. Dieses Image wurde von uns so optimiert, dass Du direkt loslegen kannst. Es beinhaltet folgendes:

* die Seekarten für ganz Deutschland - Binnen u. Netherlands
* Webserver für die See-Karten
* USB-Sticks werden automatisch gemountet
* Sambafreigabe => Media
* Webmin
* Mightnight Commander
* mySQL-Server
* FTP-Server
* SSH-Server
* Treiber für SoundBLASTER Stick
* Treiber für DVB-T2 Stick
* Fernsehen mit TvHeadend (TV-Streaming-Server)

Das Raspi-Image haben wir in zwei Dateien aufgeteilt. Lade die zwei Dateien herunter und kopiere die beiden Dateien in ein Verzeichnis, um sie dann zu entpacken. Beginne mit RaspiOS.part1.
Für das entpacken benötigst Du WinRAR. Die Seekarten sind enthalten. Du brauchst mind. eine 16 GB SDCard

Mirror1:  RaspiOS.part1  RaspiOS.part2  RaspiOS.part3  RaspiOS.part4  RaspiOS.part5  RaspiOS.part6
              RaspiOS.part7

NEU!      BootNavi für Windows*

*Logbuch für Windows. Importiere von Deinem Tablet Dein Logbuch  nach Windows. Du siehst den Start- und Endpunkt Deiner Route in GoogleMaps. Die Exportfunktion funktioniert erst in Version 1.0.5,

Die Android-Version ist seit dem 12.01.2015 im GooglePlay-Store erhätlich. Welche Funktionen unterstützt die Android-Version?

    Navigation
    Ankerwache
    Freundefinder mit Entfernungsberechnung (Luftweg)
    Chatfunktion in Freundefinderfunktion
    Logbuch
    Filebrowser
    Mp3-Player mit Zugriff auf den Raspberry Pi und Spotify (Premiumaccount erforderlich)
    Fotoaufnahmen direkt aus BootNavi inkl. Veröffentlichung
    in der eigenen Cloud oder Facebook, etc...
    TV streamen (DVB-T2) auf  Deinem Tablet (keine Privat-Sender)

Nach dem Download muss die Zip-Datei entpackt werden. In dieser befindet sich die IMG-Datei, welche das Betriebssystem beinhaltet. Windows-Benutzer benötigen zum Überspielen des Images auf die SD-Karte das Tool Win32DiskImage in der Binary-Version (https://launchpad.net/win32-image-writer). Nachdem Download muss die ZIP-Datei entpackt werden.

Öffne die soeben heruntergeladene Win32DiskImage.exe. Im Feld Image File muss man nun das heruntergelaene Raspbian Image einbinden. Im nebenstehenden Feld Device muss man den Laufwerksbuchstaben auswählen auf welches das Image Installiert werden soll. Wenn man sichergestellt hat, dass beide Angaben korrekt sind klickt man auf Write und das Image wird auf die SD-Karte geschrieben.

Stecke die SD-Karte nun in Dein Raspberry Pi. Bevor Du den Mini-USB-Stecker zur Stromversorgung anstecken tust, stecke eine Tastatur via USB und einen Bildschirm via HDMI an.

Wenn wir im vorherigen Schritt alles richtig gemacht haben, können wir den Raspberry Pi nun zum ersten Mal booten. Los gehts!

Beim erstmaligen Starten von Raspbian startet automatisch das Konfigurationsprogramm raspi-config (Bild 1). Damit können alle grundlegenden Einstellungen sehr einfach per Auswahl gemacht werden.

Raspi-config aktualisieren

Um alle Funktionen von raspi-config nutzen zu können, muss die neueste Version installiert sein. Ist der Raspberry Pi per Netzwerkkabel mit dem Router verbunden, kann raspi-config sehr einfach aktualisiert werden. Dazu wählen wir mit den Pfeiltasten den letzten Punkt “update” und bestätigen dies mit der Enter-Taste. Anschließend erfolgt die Suche und Installation der aktuellesten raspi-config Version automatisch.

Ich stelle nachfolgend nun die Funktionen der einzelnen Menüpunkte vor (Bild 2).

1 Expand Filesystem

Das Raspbian-Image wurde für eine 16 GB große Speicherkarte konzipiert, daher wird bei einer größeren SD-Karte der Speicherplatz nicht voll ausgenutzt. Um den übrigen Platz auf der Karte nutzen zu können, müssen wir die Root-Partition vergrößern. Dieser Menüpunkt in raspi-config nimmt uns die Arbeit ab und erweitert die Systempartition entsprechend. Die Änderung greift dann beim nächsten Bootvorgang.

2 Change User Password

Da Raspbian mit einem Standardpasswort daherkommt, sollte man das Passwort für den Benutzernamen “pi” ändern (Passwort = raspberry).
Hinweis: Das Tastaturlayout ist bereits auf “DE” eingestellt. Daher kann dieser Schritt übersprungen werden, .

3 Enable Boot to Desktop

Raspbian startet standardmäßig die grafische Oberfläche, inkl. dem Login

4 Internationalisation Options

4.1 Change Locale

Hierüber lässt sich der Zeichensatz und die Sprache des Systems festlegen. Für ein deutsches System wählen wir de_DE.UTF-8 aus und bestätigen mit OK. Im nächsten Dialog müssen wir de_DE.UTF-8 noch als Standardeinstellung wählen und nochmals bestätigen. Auch hier bereits eingestellt

4.2 Change Timezone

Die Uhrzeit des Raspberry Pis ist in der Grundeinstellung auf die UK Zeit eingestellt. Um die Zeitzone entsprechend anzupassen wählen wir zunächst “Europe” und danach “Berlin” aus. Auch hier bereits eingestellt

5 Enable Camera

Besitzt man das seit kurzem erhältliche Kamera-Modul (Raspberry Pi Kamera-Karte, ca. 30 EUR), kann man diese über diesen Menüpunkt einfach aktivieren.

6 Add to Rastrack

Rastrack ist eine Internetseite, die registrierte Raspberry Pis auf einer Karte anzeigt. Dieser Dienst ist freiwillig und kostenlos. Wer seinen Pi dort registrieren möchte, kann dies über diesen Menüpunkt machen.

7 Overclock (kann man machen, das Übertakten)

Wer möchte, kann seinen Raspberry Pi übertakten. Der Menüpunkt bietet die Möglichkeit aus verschiedenen Übertaktungsmodi zu wählen. Hier ist jedoch der Hinweis angebracht, dass die Übertaktung zur Instabilität des Systems führen kann. Da ich mein Pis “produktiv” einsetze, verzichte ich persönlich auf diese Maßnahme.

8 Advanced Options

8.1 Overscan

Bei TFTs sollte der Overscan deaktiviert sein. Betreibt man den Raspberry Pi jedoch an einem älteren Fernseher, kann es Sinn machen, den Overscan zu aktivieren. Ist der Overscan aktiviert werden bestimmte Bildbereiche nicht angesprochen und sorgt so für einen schwarzen Rahmen um das Bild.

8.2 Hostname

Möchte man dem Raspberry Pi einen individuellen Hostname geben, kann man dies unter diesem Menüpunkt machen.

8.3 Memory Split

Der Raspberry Pi besitzt 1024MB Speicher, der gemeinsam von Prozessor und Grafikkarte genutzt wird. Unter Raspbian ist die Aufteilung von Arbeitsspeicher und Grafikkarte standardmäßig auf 448MB / 64MB voreingestellt. Dieser Anteil kann über diesen Menüpunkt jedoch geändert werden. Je nach Bedarf, stehen verschiedene Aufteilungskonfigurationen zur Verfügung, die 16 / 32 / 64 / 128 oder 256MB für die Grafikkarte reservieren. Den entsprechenden Rest erhält der ARM-Hauptprozessor. Die Einstellung wird nach dem Neustart des Pi wirksam.

8.4 SSH (bitte SSH-Dienst starten)

Um auf den Raspberry Pi per SSH aus der Ferne zugreifen zu können, muss der SSH-Serverdienst gestartet werden. Dies kann über diesen Punkt aktiviert oder deaktiviert werden.
Wenn Du das Raspi-Config-Menue beenden tust, startet der Raspi neu. Läuft der Raspi hinter einem Router, bezieht der Raspi seine IP-Adresse durch den DHCP-Server des Routers. Im Router gibt es ein Menuepunkt ( im DHCP-Menue / DHCP IP Pool Summary ). Dort erhälst Du die IP-Adresse des Raspi´s, um per SSH und Putty auf den Raspi sich zu verbinden.


Steckst Du in den Raspi einen USB-Stick, so wird er automatisch gemounted. Die Freigabe ==> Media. Die BootNavi-App kann unter Menue "Musik" auf die Freigabe zugreifen und makierende Songs auf das Tab herunterladen, siehe Bild 4.

USB-Stickt - Automount

Wir mussten die USB-Automount-Funktion anpassen, da seit der letzten Version auch das Streamen von TV über DVB-T möglich ist. Damit die TV-Aufnahme ohne Probleme von statten gehen, haben wir uns entschieden das nun über die Device-UUID zu machen.
Bitte melde Dich per SSH an Deinem Raspi an. Dies kannst Du ganz einfach mit pi und Kennwort raspberry tun.
Starte den Midnight Commander mit sudo mc.
Wechsel nun in das Verzeichnis /etc und editiere mit F4 die Datei auto.automnt. Dort siehst Du zwei USB-Sticks bereits eingetragen.
Am Ende der zwei Zeilen steht /dev/disk/by-uuid/Nr. ändern.
Die UUID erhälst Du, wenn Du im Terminal folgendes eingibst:

sudo blkid

Du erhälst z.B. folgende Zeile:

/dev/sdb1: UUID="4046-18B4" TYPE="vfat"

Die benötigte UUID lautet in unserem Fall: 4046-18B4. Diese trägst Du dann in die Datei auto.automnt an die besagten Stellen ein, für jedes Gerät.
Wenn Du beide UUID-Nr. eingetragen hast, speicher die Datei ab und starte den Raspi mit sudo reboot neu.
Nachdem Neustart des Raspis bitte dann die USB-Sticks einstecken, also 2. Wenn Du auf einem Deine Musik hast und auf dem Anderen Deine Videos oder Aufnahmen.

Wenn Du nur einen Stick benutzen, so setzte in die Datei auto.automnt vor die zweite Zeile ein #-Zeichen, dann ist die ganze Zeile nur ein Kommentar für Linux und speicher die Datei ab.
Bitte dann den Raspi mit sudo reboot neustarten und nach Neustart den USB-Stick einstecken.
Der Stick oder die Sticks werden dann automatisch gemountet, bei jedem Neustart.

Firewall

Wir haben auf dem Raspberry pi die Firewall aktiviert. D.h. alle Ports sind dicht. außer folgende:


mpd                 (Musik-Stream)            -> Port 6600 u. Port 8000
tvhaeden         (TV-Stream)                -> Port 9981 u. 9982
SSH                 (SSH-Server)              -> Port 22
FTP                 (FTP-Server)              -> Port 21
HTTP/HTTPS  (Webserver)                -> Port 80 u. 443
Webmin           (Config-Tool)              -> Port 10000
Samba             (File-Server)              -> Port 137, 138, 139 u. 445


Der Samba-Dienst ist nur im lokalen Netz erreichbar. Folgender IP-Adressbereich wird durch die Firewall akzeptiert: 192.168.1.0/24
Wenn Du einen anderen IP-Adressenbereich verwendest, muss das in der Datei /etc/network/iptables angepasst werden. Verbinde Dich mit putty auf dem Raspi und gebe dort die Login - Daten ein. mit sudo mc strate den Midnight-Commanter und wechsel in das Verzeichnis

/etc/network und editieren mit F4 die Datei iptables.

Konfig BootNavi-App

Die IP-Adresse des Raspi´s mußt Du auch in die BootNavi-App, unter Setup, eingeben (Bild 3). Damit Du den Freundefinder benutzen kannst, trage Deine Parole und Deinen Bootsnamen ein.

Achtung:

Alle Deine Freunde müssen dann die gleiche Parole verwenden.
Jeder Bootsname kann nur einmal verwendet werden.
Beispiel: Benutzt Du die Parole "Wassser" muss jeder Freund auch die Parole "Wasser" benutzen. Hast Du 2 oder mehr Boote in Deiner Gruppe die "Paul" heißen, so können Sie folgende Namen sinnvoll verwenden: Paul1, Paul2 und Paul3, etc.
Möchtest Du Deinen Bootsnamen ändern, so gehe bitte auf den Button löschen (Button links oben mit dem X). Jetzt bitte die drei Eingaben neu tätigen (IPAdresse zum Raspi, Parole und Bootnamen).
Hast Du unter Einstellungen (Android) => Anwendungen => BootNavi den Datenspeicher geleert, so sind dann auch alle Setupeinstellung verloren.
Dann in BootNavi => Setup die Eingaben neu tätigen.

TV-Streaming - Konfiguration - Server

Ab der BottNavi - App -Version 2.0.1 ist es möglich mit dem Rasperry Pi und dem Tablet TV auf sein Tablet zu streamen.
Starte um zum Konfigurieren der TV-Kanäle die Du empfangen möchtest bitte die BootNavi - App. Gehe dann auf den Reiter "Setup" und klicke auf den Button mit dem Symbol "Bildschirm".
Es wird dann eine Browser-Abfrage gestartet, mit der Du die Konfiguration durchführen möchtest. Bitte entscheide Dich für einen Browser.
Nun öffnet sich der ausgewählte Browser und fragt nach Benutzernamen und Kennwort. Bitte gebe den Benutzernamen: video und das Kennwort: video123 ein und drücke auf den Button mit OK.

Achtung - Nachtrag:

Wenn Du einen Stick mit FAT32-Dateisystem verwendest wie wir, dann bitte die Konfigseite des TV-Streaming-Dienstes aufrufen.
http://IP-zum-Raspi:9981 (oder über BootNavi, Setup, Symbol Bildschirm)
Bitte melde Dich an, mit Benutzernamen: video und Kennwort video123.
Klicke dann auf Configuration -> Recording. Bitte setze den Haken bei  "Use Windows compatible filename", siehe hier.

Du solltest noch zum TV-Streamen den VLC-Player auf Deinem Tablet installieren, den gib es hier.


Für weitere Infos siehe PDF-Datei
 

Bild1

 

Bild2

 

Bild3

 

BootNavi